Bambuswald in Kyoto
Japan,  Travel

Kyoto – Bamboo Forest & Running Sushi

Nach einem ereignisreichen Tag war unser letztes Ziel der Bambuswald in Arashiyama, einem Stadtteil von Kyoto. Als wir an der Arashiyama Station ankamen, ging die Sonne schon fast unter. Aber nur fast.

Bambuswald in Kyoto: der Weg

Das war aber gut so, denn tagsüber ist es hier, wie überall in Kyoto, sehr voll (Touristen). Jetzt, am Abend, war hier kaum jemand mehr.

Wir fanden den Wald recht schnell, weil alles meist ausgeschildert war.

Vom Gion-Viertel aus fährt man ungefähr 40 Minuten mit der Bahn und läuft anschließend nochmal ca. 10 Minuten zu Fuß.

Adresse:
Gebt bei Google Maps einfach „Bamboo Forest Arashiyama“ ein.
Bahnstation: Arashiyama Station

Aber es hat sich gelohnt, wir waren vom Anblick geflasht:

Bambuswald in Kyoto
Bambuswald in Kyoto
Bambuswald in Kyoto
Bambuswald in Kyoto

Noah bekam auch mal die Kamera und interessierte sich sehr für die vertikalten Erdlöcher. Wer hier wohl haust?

Bambuswald in Kyoto

Als es langsam immer dunkler wurde, bekamen wir Hunger und machten uns auf den Weg zu einem ganz speziellem Restaurant:
Running Sushi mit einem Mini-Shinkansen.

Aber erstmal mußten wir durch die berühmte und berüchtigte Rush Hour durch:

Rush Hour in Kyoto

Der Zug war schon voll. Dann nehmen wir eben den nächsten..

Running Sushi mit Mini-Shinkansen

Das gibt es in Kyoto nur einmal: Running Sushi, bestellt auf einem Tablet und geliefert auf einem Mini-Shinkansen direkt zum Tisch.

Vorallem für Kinder der Hit.. Mein Sohn fand es klasse!

Adresse:
Kappa Sushi Nishikyōgoku
Japan, 〒615-0807 Kyoto, Ukyo Ward, Nishikyogoku Higashiomarucho, 2

Am besten ihr gebt auch hier wieder in Google Maps „Kappa Sushi Nishikyōgoku“ ein und lasst euch eine Route dahin zeigen.

Bitte beachten: es gibt zwei Kappa Sushi Restaurants in Kyoto, aber nur das Kappa Sushi Nishikyōgoku bietet das mit dem Mini-Shinkansen an.

Es ist aufjeden Fall nur mit dem Bus (oder dem Auto) erreichbar und mitten in Kyoto. Wir fuhren sicherlich wieder 40 Minuten und es war wieder ein Abenteuer mit dem Bus durch Kyoto zu fahren. Doch wir erwischten den Richtigen und kamen am richtigen Ziel an.

Es war ein total normales Running Sushi Restaurant, in das Väter mit ihren Söhnen oder Familien gingen. Die Bedienung konnte nur ein kleines bischen Englisch, was ein Zeichen dafür ist, dass das hier eher ein Restaurant für die Einwohner Kyotos ist.

Das war auch gut so, denn es war richtig günstig! Zwei Sushi kosteten im Schnitte 100 Yen (insgesamt), was etwa 80 Cent sind.

Wir bekamen bald einen Tisch zugeteilt und los ging es. Es gab zwei Bahnen, auf der einen kam laufend Sushi und Co. und die andere war die mit dem Mini-Shinkansen. Mit einem Tablet konnten wir das bestellen, was uns der Zug bringen sollte.

Running Sushi mit Shinkansen in Kyoto
Running Sushi in Kyoto mit Shinkansen: Thunfisch Sushi
Running Sushi mit Shinkansen in Kyoto
Running Sushi in Kyoto mit Shinkansen: Thunfisch Sushi

Habe ich schon erwähnt, dass Thunfisch Sushi in Japan superlecker schmeckt?

Running Sushi in Kyoto mit Shinkansen: Thunfisch Sushi

Lachs Sushi dagegen weniger. Er ist hier nicht geräuchert sondern wird roh angeboten:

Running Sushi mit Shinkansen in Kyoto: Sushi mit Lachs
Running Sushi in Kyoto mit Shinkansen: die Soßen
Running Sushi in Kyoto mit Shinkansen

Ich weiß nicht, ob es ein Gag ist, oder ernst gemeint. Aber es wurde auch sowas angeboten:

Running Sushi mit Shinkansen in Kyoto: Fleisch-Sushi
Running Sushi mit Shinkansen in Kyoto: Würstchen-Sushi

Wir haben es aufjeden Fall nicht probiert..

Übrigens ist hier die Speisekarte nur auf japanisch. Aber Bilder sagen ja manchmal mehr als Worte 😉 Und die Bedienung konnte auch weiterhelfen.

Als wir satt waren, fuhren wir mit einem Bus zur Kyoto Station und warteten dort auf unsere Bahn, die Nachts nicht mehr allzu oft fuhr.

Wir hatten aber an diesem Abend genau dort ein „Erlebnis“:

Wir fanden einen Abfalleimer im Bahnhof!

In Japan ist es nämlich so, dass es nirgendwo einen Abfalleimer gibt. Man nimmt seinen Müll einfach wieder mit nach Hause und entsorgt ihn dort.

Wenn man aber den ganzen Tag unterwegs ist, sammelt sich so einiges an.

Tipp: Also immer einen Rucksack für den eigenen Müll mit mitnehmen.

Was war euer „Erlebnis“ in Japan?

Zuhause fielen wir mal wieder glücklich und zufrieden in die Betten. Denn am nächsten Tag sollte es nach Nara gehen: die Stadt der Rehe.

Darüber berichte ich euch beim nächsten Beitrag über Japan.

Eure Tatjana <3

P.S. Hier gelangt ihr zu allen Berichten über Japan: KLICK

P.S.S. Werbung, da Markennennung und Verlinkung (selbst bezahlt).

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