Rezept für veganer Spekulatius Bratapfel Kuchen
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Spekulatius-Bratapfel-Kuchen

Ihr sucht noch nach einem Weihnachtsdessert oder einem Kuchen zum Kaffee am Weihnachtsnachmittag, Adventssonntag oder einfach zum Kaffeekränzchen? Wenn euch danach ist, könnt ihr ihn auch mitten im Sommer backen, denn der Spekulatiusgeschmack kommt nicht etwa von den Keksen sondern von einer Spekulatiuscreme. Und die hält sich ziemlich lange.

Ich habe den Kuchen aber aus einem ganz anderen Grund gebacken: wir haben noch so viele Äpfel aus dem Garten meines Vaters gelagert und die müssen irgendwann verarbeitet werden. Also wurde daraus heute ein Apfelkuchen. Und da ich mich immer noch vegan ernähre, ist er vegan.

Oft habe ich früher keine oder zuwenig Eier im Haus gehabt und habe deswegen verzweifelt nach solchen Rezepten gesucht.

Zudem finde ich, dass man veganen Rührkuchen nicht anmerkt, dass sie vegan ist. Im Gegensatz zu veganen Torten.. Veganer Quark schmeckt eben anders als der normale. Wenn denn veganer Quark oder Joghurt in der Zutatenliste stehen. Mit Fruchtspiegel aus Agar Agar habe ich auch eher semigute Erfahrungen gemacht, daher gibt es hier erstmal nur vegane Rührkuchen. Nur das Beste für meine Leser..

Der Kuchen schmeckt sehr lecker serviert mit veganer Schlagcreme. War selber zuerst skeptisch, aber ich finde sie sehr lecker und meine nichtveganen Mitesser auch. Nichtveganer nehmen natürlich Schlagsahne wenn ihnen danach ist.

Rezept für veganer Spekulatius Bratapfel Kuchen
Veganer Apfelkuchen
Rezept für veganer Spekulatius Bratapfel Kuchen

Rezept für Spekulatius-Bratapfel-Kuchen vegan:

Zutaten für 12 Stück (26 cm – Backform):

275 g Mehl
125 g brauner Zucker
7 g Backpulver (halbe Pk.)
50 g gehackte Nüsse
150 g Pflanzenmargarine
60 g Apfelmus
4 gestr. EL Spekulatiuscreme

750 g Äpfel
1 EL Zitronensaft
100 g brauner Zucker
2 EL Vanille-Puddingpulver
1,5 TL Zimt

Vermische das Mehl mit dem braunen Zucker, den gehakten Nüssen und dem Backpulver in einer Schüssel und gebe anschließend die Pflanzenmargarine, das Apfelmus und die Spekulatiuscreme dazu. Alles gut verrühren und für mind. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Derweil kannst du die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Beträufle sie mit dem Zitronensaft und gebe sie zusammen mit dem braunen Zucker, dem Vanille-Puddingpulver und dem Zimt in eine Schüssel. Gut vermengen.

Den Teig nun halbieren und von der einen Hälfte ein Viertel ausrollen. Dies soll der Boden werden. Ich rolle ihn nicht aus, sondern verteile ihn mit den Händen in der gefetteten Backform. Das andere Viertel rolle ich zu mehreren Rollen, welche ich an den Rand der Form lege. Dort drücke ich sie an, so das sie zum Kuchenrand werden.

Steche mit der Gabel ein paarmal in den Boden und verteile jetzt die Apfelstücke darauf.

Rolle nun die zweite Teighälfte aus (hier brauchst du viel Mehl damit nichts auf der Arbeitsfläche oder dem Nudelholz kleben bleibt), schneide einen Kreis heraus und lege diesen auf die Apfelstücke.

Heize den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vor.

Mit dem Rest des Teiges kannst du jetzt ausstechen was du möchtest und damit den Kuchen verzieren.

Stelle den Kuchen für ca. 60 Minuten in den Ofen und decke ihn nach 45 Minuten mit Alufolie ab, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird.

Fertig!

Genießt ihn mit veganer Schlagcreme (oder für alle Nichtveganer: mit Schlagsahne). Ich wünsche euch eine wunderwunderschöne Weihnachtszeit! Versucht zur Ruhe zu kommen und sie zu genießen.

Eure Tatjana <3

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